Dresden - Kapstadt per Motorrad

Mi

20

Jan

2010

Südafrika - I did it !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Cape Agulhas - weiter nach unten geht nicht mit nem Landfahrzeug Cape Agulhas - weiter nach unten geht nicht mit nem Landfahrzeug

Weil ein Bild mehr als tausend Worte sagt ....

 

Wir sind am Ziel, 3500 Km allein durch Suedafrika, viel ueber Gebirgspaesse mit Schotter, Regen, tolle Landschaften, nach Lesotho rein und wieder raus, und immer wieder Hitze ohne Ende. Ueber 24000 Km waren es bis hierher, ich hatte mit max. 20 gerechnet, aber die vielen Kringel und Boegen usw. brachten halt die Extrakilometer.

Bericht folgt. Morgen gehts nach Capetown, heute schlafen wir in Hermanus, war gerade ne Stunde joggen - die Form kommt langsam, aber sie kommt .... Ende Januar werden die Bikes mit ner CZ Spedition verschifft und nach Prag geliefert.

Die Yamse duerfte dort am Suedkap eigentlich gar nicht stehen ( Nationalpark ), aber manchmal muss man auch Verbote ignorieren, schneller sein als der Waechter und dann dumm stellen ( das faellt mir ja leicht ) :-))) ....

So hier nochmal in kuerze die Erlenisse in SA, wobei ich immer einiges vergesse und es mir erst beim betrachten der Bilder wieder einfaellt.

Eins vorweg, dass grosse Afrikaabenteuer ist vorbei, in SA geht es nur noch um Fun und tollen Urlaub - aber auch das kann ja schoen sein.

Wir sind also an diese Horrorgrenze dank dem Gewerkschaftsausweis der Polizei, sowie der meist internationalen Verbundenheit der Polizisten untereinander recht flott ins gelobte Land eingereist. Ewar das letzte Land der Reise, wenn mal von dem Besuch in Lesotho absieht. Am Ende wurden es bis heute, Sonanbend der 23.Jan, ueber 5000 Km in SA !! Wir sind aber auch tausende Boegen und Kurven gefahren.

Rein gig es am Beithbridge Uebergang und die erste Stadt war Messina. Dies war dann gleich ein kleiner Kulturschock, da es hier Supermaerkte gab, welche wieder wie in D, 20 Sorten Joghurt und ein Wurstregal von 20 m Laenge hatten - das waren wir ja nun gar nicht mehr gewoehnt. Und dann  gab es erstmal kein halten mehr, am ersten KFC ( Kentucky Fried Chicken - so ne Art huenchenlastiges Mc Donalds ) wurde gestoppt und alles sinnlos reingepresst. Ich kann mich dann leider immer schwer bremsen wenn es ums Essen geht.

Weiter ging es Richtung Krueger Nationalpark und zum drittgroessten Canyon auf der Welt, den Blyde River Canyon - was soll ich sagen, unglaublich hoch bzw. tief, lang und sehr schroff. Wir machten auch noch ne tolle Raftingtour ( Schlauchboote uber Wildwasser ) und trafen uns dann in der Gegend vor Lesotho mit Martin Malec, ein Tscheche, welcher als erster Tscheche Afrika wie wir durchquert hatte. Dieser lebt nun in SA und machte mit uns dann auch gleich ne 400 Km Endurotour durch nen Nationalpark und diverse wilde Pisten.

Nen Tag spaeter fuhren wir in den kleinen Staat Lesotho, die Piste dort hinuf war abenteuerlich. Der sog. Sanipass waere fuer mich selbst mit dem MTB kaum zu schaffen gewesen, und vor dem Urlaub ware ich mit nem Motorrad dort wohl nie hochgekommen. Selbst Radek hat es einmal boese gelegt und er blieb ne Weile liegen um den Schmerz am Knie vorbeigehen zu lassen - der Arme.  Dann gin es weiter und irgendwann waren wir oben am Grenzcheckpoint und konnten rein nach Lesotho. Naja es ist halt nen armes, Hochgebirgslaendchen, tolle Landschaft, keine Strassen nur Piste. Nen halben Tag hielten wir es da oben aus ud dann ging es den elenden Pass wieder herunter - diesmal ohne Sturz.

Dann zog es uns ans Meer nach Durban - auch WM Spielstadt 2010. Wir besuchten das WM Stadion, wo auch die Deutschen spielen werden und Radek hate dort nen Studienkumpel von der Managerschule in dessen Luxusappartment wir alle 2 x uebernachteten. Er ist wohl bei ner grossen Handelsgesellschaft der Topmanager und Geld spielte dort keine Rolle mehr, frueh arbeiteten zwei Hausmaedchen, der Balkon war groesser wie viele Wohnungen in D ... In den Tageszeitungen die er ekam, lass ich auch immer voller Schrecken, wer wieder alles so im Umfeld der Stadt erschossen oder schwerverletzt wurde, dazu jede Menge schwerste Unfaelle und Haiopfer - nur in der Gegend um Durban ... Da bekommt man schon das Gruebeln, alle warnten uns auch immer eindringlich, niemals im Dunklen das Haus verlassen. Hoho ! 

In Durban bin ich auch gleich zu Yamaha gefahren und wollte die Durchsicht machen lassen, war ja lange nicht mehr in der Werkstatt die Gute. Die waren dort dann alle so begeistert und zufaellig war auch der Chef von Yamaha SA dort, der schwer begeistert war und dafuer sorgte, dass ich nur nen kleinen Obulus fuer die Teile zahlen brauchte, die Arbeitsleistung uebernimmt er oder Yamaha - war nicht ganz klar. Vorher wurde sie von den Reiningungskraeften dort grundgereinigt und sah dann fast aus wie neu.

Naja am naechsten Tag war dann, wie so oft die letzten Tage, das Wetter recht durchwachsen und es regnete auch leicht. Dann fuhren wir wieder mal ans Meer und campten in Jeffreys Bay, wo die Wellen die besten sein sollten. Daher gab es dort auch Unmengen von Surfern bzw. Wakeboardern. Trotz Haiwarnung und boesen Unterstroemungen bin ich mit David ins Wasser zum Schwimmen, nachdem wir eingeschaetzt hatten, dass es nun heute und hier keine Haie geben wird ...

Next day ging dann zum naechsten Nationalpark dem Baviaanskloof, kann man mit Deutschland nicht vergleichen, em ehesten noch das Mueglitztal bei Dresden, ohne Doerfer und Strassen, eine Geroellpiste, 50 Wasserdurchfahrten und das ueber teilweie 2000 Hm und eine Laenge von 100 Km.

Nun stand das Cape Agulhas an, der absolut suedlichste Punkt der Reise. Dies war dann schon ein sehr grosser Moment fuer uns alle, man steht da und weiss, vor einem nur noch Wasser bis zur Antarktis und hinter einem der komplett durchfahrene, gewaltige afrikanische Kontinent. Und staendig sprechen einem die Touristen oder Einheimischen an und wollen alles wissen ueber die Reise. Wir stehen wieder staendig in der Mitte, aber nun viel angenehmer und ohne angebettelt oder genervt zu werden.

Dann ging es weiter ueber die garden Route, ne landschaftlich impossante Strecke nach Capetown - das endgueltige Ziel der Reise. Dort campen wir in dem kleinen Vorort Tableview mit Blick auf den Tafelberg, der ja echt gewaltig hoch ist und machen immer Tagesausfluege mit den Bikes ohne Gepaeck - das macht wieder richtig Laune. Gestern waren wir am Kap der guten Hoffnung, zuvor am Boulders Beach Beach Pinguine schauen und zurueck ging es ueber den Chapmanns Peak, eine teilweise in den Fels gehauen, an der Steilkueste langlaufende, kurvenreiche Traumroute. Das ganze noch im Sonnenuntergangslicht - fast perfekt !! Fehlt nur noch die eigene Freundin.

Kurz etwas Geografie : das Cape Agulhas ist der def. suedlichste Punkt von SA bzw. Afrika, und etwa 150 Km entfern von Capetown. Das Kap der guten Hoffnung ist ca. 50 Km suedlich von Capetown und gilt schifffahrttechnisch und touristisch als der wichtigere Punkt. An welchem Punkt sich nun die beiden Ozeane treffen, darueber gibt es immer Diskussionen, es wird wohl doch eher am Kap der guten Hoffnung sein, es ist rauher dort und man sieht diverse endlose Streifen im Wasser, was wohl die Stosskante sein soll ?! Wie auch immer, beide Plaetze sind unglaublich und auf Dauer bei mir abgespeichert. 

Heute gehts auf den Tafelberg, ich will mit David hochlaufen, Radek und Silva nutzen die Gondelbahn, wir treffen uns dann oben und warten auf den sunset.

Morgen haben wir nen Date mit nem Endurofreak aus der Gegend hier welcher mit uns Sandduenenracing machen will - das klingt nach viel Fun !!

Noch kurz paar gesellschaftskritische Worte : Wir sprachen mit ca. 50 Weissen Bewohnern hier und alle, wirklich alle, beklagten die Situation im Lande : Es gibt eine heftige Ungerechtigkeit seitens der Regierung, aber diesmal gegen die Weissen. Farmen wurden besetzt - die schrieb sogar der ADAC im Reisefuehrer, Jobs gibt es eher fuer Schwarze als fuer Weisse und immer mehr Weisse verlassen das Land gen Australien oder Amerika. Polizisten sind oft korrupt, wollten staendig ein kleines Geschenk haben, viele koennen kaum lesen, einen musste ich meinen int. FS erklaeren, einige sollen auch keinen eigenen FS besitzen. Die Polizei hier ist eine Art Auffangbecken fuer die Schwarzen, ich bin schwer entsetzt - und dies in nem Fussball WM Land kurz vor der WM.

Es galten auch hier die Grundregeln dieser Reise seit unterhalb von Jordanien ( bis dahin - Tuerkei, Syrien, Jordanien alles perfekt, nette, ehrliche, feundliche Menschen, ) : Traue niemanden der dunkler ist als Du, lass keinen ohne deine Kontrolle an dein Bike, sei immer wachsam !

Wem das nicht gefaellt, der soll selbst eine Reise wie diese mache. Alle Reisenden die ich traf, sagten im Grunde das gleiche. Es gab so viele Erlebnisse, die mich sehr aufgregten oder enttaeuschten aber dies kann ich alles gar nicht hier reinschrieben, da bekomme ich noch Aerger ...

In ganz Afrka sahen wir endlos viele schwarze Maenner ( die Frauen schufteten meist auf den Feldern oder machten Essen ) im Schatten sitzen, rumhanegen und wenn wir aufschlugen wurde sofort Geld gefordert. Essen wurde fast immer abgelehnt - also da hoert es dann auch bei mir auf. Die Grundbedingungen waren in den Gegegenden wo wir unterwegs waren immer gut : Sonne ohne Ende, gute Boeden und Wasser.

Ausser in Aegypten, Sudan, u. Teilen Aethiopiens, da waren die Boeden fast immer nur sandig, aber gerade die Sudaner ( aber leider nur die Sudaner ) sind ein derart nettes, hilfsbereites und freundliches Volk - die lehnten sogar oft noch das uebliche Geld fuer Hilfeleistungen ( z.B. Pressluft fuer die Reifen nach nem Platten ) freundlich ab ...

Das ein Grossteil der schwarzen Bevoelkerung auf mich unglaublich naiv gewirkt hat, liegt sicher an der oft fehlenden Schulbildung bzw. auch der fehlenen Erziehung der Eltern, 15 Kindern kann man eben schlechter das noetige Grundwissen vermitteln bzw. sich diesen zuwenden, als zweien oder dreien . Nun gut, genug erstmal davon  - ich werde sicher in D dann noch mal ne Art Abschlussbericht schreiben und auch ne kleine Statistik ( nur soviel = Km bisher 25000 !!! und exakt 5000 in SA ) reinhaengen.

Wen es interessiert, am 05.02.10 um 23.40 Uhr komme ich mit dem Zug in Dresden auf Gleis 2a aus Richtung Berlin an ( vorher der Flug nach Muenchen, dann nach Berlin ), naechste Woche kuemmern wir uns um das Verschiffen der Bikes, da muss noch einiges geklaert werden, ab dann schlafen wir auch direkt in Capetown. Ich miete mir dann ein Rennrad und bolze Kilometer - Wetter und Landschaft schreien ja geradezu danach. Nach dem Training werde ich dann immer noch bissel Kultur machen und Museen und famous places besuchen.

 

Wir sehen, lesen, hoeren uns in der Heimat ....

 

Good Bye Afrika !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

wenn man schion mal hier, kann man auch mal posen wenn man schion mal hier, kann man auch mal posen

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39 Kommentare

  • #1

    Kerstin + Dietmar (Mittwoch, 20 Januar 2010 20:11)

    Hallo Thomas,
    Glückwunsch zum großen Erfolg. Es macht viel Spass, Deine Berichte zu verfolgen. Wir freuen uns schon auf die live Reiseberichte, wenn Du wieder in DD bist!
    Gratulation und bleibe gesund! Das wünschen Dir ganz herzlich Kerstin, Dietmar und Bastel.

  • #2

    steffen (Mittwoch, 20 Januar 2010 23:14)

    ...he, gratulation..genieß die letzten tage bevor du wieder zurück in die verrückte welt kommst

  • #3

    Frank (Donnerstag, 21 Januar 2010 00:44)

    Glückwunsch zu dieser Leistung !!!
    Habe mit großen Interesse deine Tour verfolgt und es am Anfang für unmöglich gehalten .
    Wenn du wieder in DD bist gibt es hoffentlich einen Reisebericht für alle, wäre sehr interessiert.
    Eigentlich sollte dir Yamaha alle Kosten erstatten.

  • #4

    Bernd K. (Donnerstag, 21 Januar 2010 08:41)

    Hervorragend !!! Hoffentlich geht bis Kapstadt nun auch noch alles reibungslos gut und dann sind sie endlich am Ziel der Reise. Sehr schoene, auch offene und ehrliche Berichte durfte ich immer lesen.

    Viel Spass die restliche Zeit

    Gruss aus Pretoria - ZA

  • #5

    Matthi (Donnerstag, 21 Januar 2010 10:45)

    Sehr fein!
    Ich hoffe wir sehen uns bald gesund wieder, Grüße auch vom Rest meiner Bande.

  • #6

    torsten (Donnerstag, 21 Januar 2010 11:48)

    Hallo Thomas

    ich denke, ich spreche im Namen aller deutsch Blue Knights welche Kenntnis deiner Tour hatten wenn ich sage

    G L Ü C K W U N S C H

    und jetzt kannst du deine Mängel beim Zubehör ja reklamieren

    Bis demnächst in DD in der Dienststelle

  • #7

    Peg (Donnerstag, 21 Januar 2010 13:28)

    super...das Foto sagt schon viel aus:-)

    viel Spaß noch

  • #8

    uli (Donnerstag, 21 Januar 2010 15:20)

    Gratulation Großer...hoffe dein Traum ist nun Wirklichkeit geworden...Tschau bis nächsten Monat das AG wartet schon auf dich...hi hi

  • #9

    Ex-Lieblingsnachbar (Donnerstag, 21 Januar 2010 15:29)

    Glückwunsch zum Bestehen deines Zieles!!!

    Für mich waren es auch immer ein paar schöne Momente deine Berichte zu lesen und in das Abenteuer mit einzutauchen.

    Ich freu mich ebenfalls auf einen Reisebericht aus deinem Munde :-)

    Komm gut nach DD!

    Wir sehen uns...

  • #10

    hj (Donnerstag, 21 Januar 2010 16:09)

    Man sieht, (D)ein Traum ist wahr geworden und es war sehr spannend, etwas davon mitverfolgen zu können. Ich wünsche noch ein paar schöne Tage im warmen Süden und eine gute Heimreise.

  • #11

    M. Arnswald (Donnerstag, 21 Januar 2010 17:28)

    Herzlichen Glückwunsch zum Sieg über die vielen Kilometer!!!
    Mic & Nic (die deine Berichte auch mit Interesse verfolgt hat)

  • #12

    Jens B. (Donnerstag, 21 Januar 2010 17:56)

    Hey Thomas,

    erstmal Hut ab für diese Leistung von dir, sowas traut sich nicht jeder...deine Berichte habe ich immer mit Spannung erwartet und auch Daumen gedrückt, dass alles gut geht;-)!
    Also denn, Glückwunsch zum Erreichen deines Ziels.

    Grüße aus München, Jens

  • #13

    georg (Donnerstag, 21 Januar 2010 18:57)

    Herzlichen Glückwunsch,
    wir sehn uns in DD.

    mfg anne u. georg

  • #14

    Gaby (Donnerstag, 21 Januar 2010 20:50)

    Hi thomas,
    toll, dass du deinen Traum so richtig gelebt hast. Freu mich, dich vielleicht mal wieder zu sehen.

    Grüße von Gaby

  • #15

    Triemser (Freitag, 22 Januar 2010 09:07)

    Da brat mir einer ´nen...
    Hast´s, wie erwartet;-), bis ans Kap geschafft!!!

    Genieß´ die Tage und überleg´Dir, ob Du nicht noch bissl da bleiben willst...bei "Rot" fahren sowieso alle - wir sehen uns...

  • #16

    Leonie-Sophie (Freitag, 22 Januar 2010 12:58)

    Hallo Onkel Thomas,

    herzlichen Glückwunsch das du dein Ziel erreicht hast,
    Mama und papa haben deine Berichte regelrecht
    verschlungen
    und wir warten nun das du endlich nach Hause
    kommst.Hoffentlich noch bis wir in den Urlaub fahren.
    Geniesse noch die letzten Tage im warmen, denn hier
    frieren wir alle. LG Deine Leonie-Sophie

  • #17

    René (Freitag, 22 Januar 2010 17:24)

    Glückwunsch....Ziel erreicht!
    Deine Freude ist Dir anzusehen. Augenblicke die nie wieder kommen, die man Dir aber auch nicht mehr nehmen kann. Bewahre sie.
    Mach noch schön Urlaub, und erhole Dich. Auch wenn zu Hause auf Dich gewartet wird, die Tage solltest Du dir noch nehmen. Dann ist das nach Hause kommen umso schöner.
    Grüße aus dem kalten Leipzig

  • #18

    Thomas (Samstag, 23 Januar 2010 10:59)

    Glückwünsch Thomas, großartig gemacht! Danke auch für Deine spannenden, mitreißenden Berichte.
    Genieße und tanke Deinen Körper mit die warmen Sonnenstrahlen auf, hier ist es derzeit bitterkalt. Ob achtfünfundvierzig für den vielen Gesprächsstoff ausreicht, ist mehr fraglich. Wir sehen uns in Dresden, Gruß Thomas

  • #19

    silvio (Sonntag, 24 Januar 2010 09:49)

    Respekt und Gratualtion ! Wir seh`n uns in DD.
    Viel Spaß noch in der Sonne, derzeit -7 Grad, eisiger Wind und bedeckter Himmel . . . kannste verlängern ;-)

  • #20

    Peter (Montag, 25 Januar 2010 14:00)

    Grüß Dich,
    eine tolle Reise hast Du da gemacht und - nichts gelernt. Ein wenig Demut würde Dir, dem WEISSEN, der das Glück hatte auf dem "richtigen" Teil der Welt geboren worden zu sein, gut tun.
    Deine an´s rassistische grenzenden Bemerkungen über die "Eingeborenen" hättest Du Dirwirklich sparen können.

  • #21

    Andreas (Montag, 25 Januar 2010 14:30)

    Hallo Thomas. Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Afrika Abenteuer. Mach dir noch ein paar schöne Tage in der Sonne. Habe deine Berichte nicht immer Zeitnah zum Erscheinen, aber trotzdem mit großer Begeisterung verfolgt. Was lese ich jetzt nur, wenn nix neues mehr aus Afrika kommt? Einen schönen Urlaub noch und komm gut Heim. P.S.: gibts nach deiner Rückkehr sowas wie einen Reisebericht aus erster Hand? Oder gar `nen "Diaabend"...;-) Viel Spaß noch. Gruß Andreas

  • #22

    Andibandy (Montag, 25 Januar 2010 17:45)

    Hi Thomas!
    Toll, endlich ist Dein Traum war gewurden,wir freuen uns das alles so glatt gelaufen ist,und bedanken uns für die tollen Berichte! Es war sehr schön ein Lichtzeichen bzw. Deine Berichte zulesen!
    Wir freuen uns riesig, wenn Du wieder im Lande bist,erhole Dich noch einbischen und schaut Dich um,die Eindrücke wirst Du nie vergessen in Deinen Leben, und später erst verarbeiten können!
    Wir haben schon wieder Schnee, die Nacht gab 10cm Neuschnee und das in Hessen, nerv.Schade das wir nicht dabei sein können, wenn Du wieder in DD bist, habe Schicht...:-(
    Aber eine kleine Überraschung gibt es auch bei uns...:-)
    Ich bin nämlich total Glücklich und verliebt bzw. verzaubert, in mein Traummädchen, das hübscheste süßeste bezauberste Goldmädchen der Welt!!!
    Bis bald, viele Liebe Grüße Andi und Anja(Hessen)

  • #23

    Andreas (Dienstag, 26 Januar 2010 02:12)

    Hallo Kiray,
    das war ja wieder ein glatter Durchmarsch von dir! Aber so kennen wir dich! Hoffe du konntest genügend Eindrücke abspeichern, damit du uns dann jeden Tag zum Dienstbeginn eine Episode von deiner Reise erzählen kannst. Erhol dich noch gut und genieße die restlichen Tage. Bis bald in DD. Gruß Andreas (Vopo)

  • #24

    jani (Dienstag, 26 Januar 2010 18:24)

    So nun hast es geschafft und das gesund und munter....fein.Ich freu mich schon auf einen abend mit dir und anja wo du erzählen wirst von deiner reise...freu mich drauf....drückerli von der jani...

  • #25

    Alex (Dienstag, 26 Januar 2010 20:15)

    @peter...das ist hier der falsche platz für solch eine diskussion...ich glaub, jeder der thomas kennt, weiß das thomas nicht rassistisch ist...aber solch ein "Weltversteher" wie du vermutlich einer bist gehört leider in jedes forum... syncronisier schön weiter jeden bericht mit deiner weltanschauung...aber erspar uns deine meinung dazu...

  • #26

    Triemser (Mittwoch, 27 Januar 2010 14:50)

    @peter...Recht hat er der Alex...Wenn Thomas Rassist ist - bin ich Pauschalurlauber!
    In diesem Sinne und immer schön sauber bleiben...

    @Kiraly...nochmals Gratulation zur erfolgreichen Tour durch den "Schwarzen Kontinent"!!!
    SeeUsoon;-)

  • #27

    Judith (Mittwoch, 27 Januar 2010 20:46)

    Schön dass Du's geschafft hast - nur schade, dass Du Deine Reisepartnerin verloren hast!
    Fast bestanden, vielleicht beim nächsten Mal...

  • #28

    steffen (Donnerstag, 28 Januar 2010 16:33)


    ;-)

  • #29

    Uwe F. (Sonntag, 31 Januar 2010 18:47)

    Hallo Thomas,
    Höchster Respekt, is nich mehr zu toppen. Wenn ich das so lese sind meine bisherigen Afrikareisen Mickimauskram. Wichtig ist , dass Du Dir Deinen Traum erfüllt hast und Dir nix passiert ist. Achja Afrika, gefühlsmäßig gehts da immer auf und ab. Alles Weitere in der Heimat. Die Erlebnisse von Deinem Tripp kann Dir nieweider einer nehmen, es wird Dich Dein ganzes Leben begleiten.
    Tschaui aus dem Vogtland Uwe.

  • #30

    Didiontour (Freitag, 05 Februar 2010 13:31)

    Auch von mir die besten Glückwünsche , wie am Anfang schon einmal geschrieben : Ich habe Deine Berichte " gefressen " ! Respekt und Bravo und ein ein wenig Neid :-) .... aber postiv gesehen !....
    nun ja , ich glaub ich muß dann doch mal mit meinem Chef sprechen , wegen einem längeren Urlaub !

  • #31

    Triemser (Samstag, 06 Februar 2010 10:32)

    ...Willkommen in der Heimat...und lass die LTI noch bissl in Ruhe ;)

  • #32

    Andibandy (Samstag, 06 Februar 2010 15:35)

    Schön das Du wieder in der Heimat bist.........
    Tut gut das es alles glatt gelaufen ist....
    Lg aus Hessen Andy und Anja

  • #33

    Roman Kuhn (Donnerstag, 11 Februar 2010 12:44)

    Bei vielen anderen Reiseberichten überwog die Landschaftsbeschreibung, hier bekam man ehrlich und unzensiert ( ein paar kritische "Besserwelter" im Web sind immer dabei ... ) zu spüren, wie Du die Reise und die Menschen erlebt hast, fernab von allen Touristenshows. Sehr gut, leider nun schon vorbei ! Danke für die Offenheit.

    Roman aus Berlin

  • #34

    René (Dienstag, 16 Februar 2010 20:58)

    Herzlich willkommen wieder zu Hause. Habe am 05. Abends noch dran gedacht, aber dann kam der Skiurlaub dazwischen.
    Mit Deinem Trainingslager daunten, bist Du hier allen anderen jetzt ein ganzes Stück voraus. Planung ist eben alles.
    Na dann, bis später, man sieht sich
    René

  • #35

    Kathrin (Freitag, 19 Februar 2010 10:17)

    Und ich dachte immer Reisen bildet und fördert Toleranz.
    Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und dieser Blog ist ein eindrucksvolles Beispiel. Schade.
    Toll, dass Du das große Abenteuer erleben durftest. Traurig, dass die persönliche Bestätigung alles ist, was Du mitgenommen hast. Noch trauriger, dass Dein Umfeld mangels eigener Erfahrung nun diese „ungeschminkten Wahrheiten“ unreflektiert aufsaugt und alle kritischen Stimmen als Besserweltler und Weltversteher abgetan werden.
    Wer öffentlich schreibt, muss mit Kritik leben können. Und sei versichert, es gibt genug Transafrika-Reisende, die viele schöne Erlebnisse gesammelt und darüber berichtet haben. Wie es in den Wald rein ruft, so schallt es auch raus.
    Dies als kleiner Denkanstoß, in der Hoffnung, dass Du im Rückblick vielleicht doch einiges anders siehst. Oder vielleicht wenigstens verstehst, wieso Deine Schilderungen bei Menschen, die Afrika kennen, lieben und sich auch wirklich damit beschäftigen, zwangsläufig Kritik hervorrufen muss.

  • #36

    Peter (Mittwoch, 24 Februar 2010 12:19)

    Auch die beiden sind durch Afrika gefahren - und haben vollkommen andere Erfahrungen gemacht.
    Woran das wohl liegt?

    http://www.afrikalive.net/

  • #37

    Anne (Donnerstag, 25 Februar 2010 09:17)

    Lieber Thomas,
    ich kenne Dich als liebenswerten, aufgeschlossenen und wirklich hilfsbereiten Menschen. Keine Frage. Was Deine Reiseberichte angeht, so muss ich Kathrin allerdings Recht geben. Habe Deinen Blog verfolgt und war an so mancher Stelle ganz schön über Dich erschrocken... Es gab Zeiten, da bist Du mit zwei Gepäckstücken in ferne Länder gereist: Eine Tasche mit Deinen Klamotten und eine voll mit Spielzeug, das Du dann mit einem geliehenen klapprigen Fahrrad an die Kinder vor Ort verteilt hast. Wo sind diese Zeiten hin?
    Dir scheint nicht bewußt zu sein, dass Du diese Reise vor allem durchziehen konntest, weil Du in ein priviligiertes Umfeld hin"eingeboren" wurdest... Schade.
    Element of Crime haben schon Recht: "Wer zu lange in die Sonne sieht, wird blind..."

  • #38

    Peg (Donnerstag, 25 Februar 2010 20:08)

    Er hat sicherlich in seinen Berichten das niedergeschrieben was er wahrgenommen hat.....und wenn man sich die Bilder näher betrachtet,was einigen hier wahrscheinlich schwer fällt, sieht man das er nicht rassistisch veranlagt ist....
    Und Kritiker gibts überall- vorallem in dieser Gesellschaft...


  • #39

    pionier (Sonntag, 14 März 2010 15:19)

    hallo thomas! Glückwünsche gab`s genug, ich sach ma: RESPEKT!!! Mach dir keinen kopp wegen der ach so bewanderten, alles-verstehenden Gutmenschen. laß ihnen ihre kleine welt, wir leben in der halt in unserer (der wirklichen)! hier in berlin bist du schon rassist wenn du "schwarz" in zusammenhang mit "mensch bringst", bekloppt. also bis denni, die BePo

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Mi

10

Mär

2010

Wieder daheim : Frost, Kälte, Dunkelheit ...

So, nachdem ich meine tschechischen Freunde Ende Januar mit nem rechtsgelenkten Japaner ( oh Gott ! ) zum Flughafen gefahren hatte und herzlich verabschiedete, kümmerte ich mich dann um den ganzen Zoll- und Verladekram für die bereits in drei großen Holzkisten verpackten Motorräder. Insgesamt hatte ich neun Tage Zeit, bis mein Flieger gen Germny fliegen sollte. Sportler wie ich bin, wurde die Zeit natürlich sinnvoll ( nach meinen bescheidenen Maßstäben ) genutzt und mit nem recht schweren Leihrennrad ging es fast jeden Tag, neben dem Weg zur Spedition und dem Zollamt, in alle Himmelsrichtungen ( okay, außer Westen, denn da war der Atlantik ). Nach über 1000 Km und mit den besten Trainingsstreifen sowie dem schlimmsten Sonnenbrand den ich je hatte, gab ich es dann schweren Herzens am 4.02.10 wieder bei Cycleteknic Tableview ab und nen Tag später wurde ich durch Raum und Zeit gebeamt ... Nach unglaublich kurzen ( in Anbetracht des ungleich längeren Hinweges ) 11 Stunden Flug bis München, 1,5 h Flug bis Berlin und dann nochmal 2 h Zug bis Dresden wurde ich gegen Mitternacht bei Frost am Dresdner Hauptbahnhof freudig von Freundin, Famile und einigen Freunden empfangen - Dank auf diesem Weg an alle die da waren und danke Anja für die langen Hosen sowie der dicken Jacke ...

Nach einer Woche Urlaub mit meiner Freundin ging es dann am 13.02.10 gleich wieder auf Arbeit recht doll zur Sache - links, mitte und rechts demonstriert, blockiert und ( manchmal auch randaliert ) in Dresden und wir mitten drin.

Vor lauter Erzählen von meiner Reise komme ich auf Arbeit ständig in Zeitnot und nun wurde angeregt, einen größeren Vortrag für alle Kollegen welche es interessiert durchzuführen.

Weil mich immer alle Fragen, wieviel denn alles gekostet hat, hier eine kleine Auflistung : 

die Kosten im Vorfeld ( Ausrüstung, Impfungen, Visa etc. ) waren ca. 1000 Euro plus Zeit und Nerve,

die Kreditkarten- sowie EC-Cardabrechnung ergab : 5400 Euro allein unterwegs, plus 370 Euro Rückflug plus Bahn, 600 Euro Motorradtransport mit Schiff bis Prag

macht also 6400 Euro, plus 1000 Euro welche in die Yamse gesteckt werden müssen, sowie 1500 Euro Wertverlust, 350 Euro für diverse Krankenversichungen.

das ganze dann durch 120 Tage macht : 53 Euro am Tag, jeder einfache Türkeiurlaub dürfte also ( pro Tag ) wesentlich teurer sein.

Davon entfallen im Einzelnen :

gefahren Strecke : 25312 Km, Verbrauch 4,38 Liter/100 Km = 1108 Liter, Preis im Schnitt 80 cent = rund 900 Euro für Sprit

für diverse Visa an der Grenze ca. 300 Euro, allein die Einreise mit allem Papieren nach Ägypten 180 Euro, Internet und Telefonie zus. ca. 250 Euro, diverse Nationalparks ca. 500 Euro, neuer Fotoapparat in Luxor 120 Euro, Mietmotorräder in Sansibar 3 Tage für zus. 50 Euro, Fähre nach Sansibar 40 Euro, 1000 Euro wurden allein in Südafrika ausgegeben - ist halt fast wie Europa dort, die Zahl der Hotelübernachtungen war in Europa recht hoch und ging dann ab Sudan gegen null, dafür immer mehr kostenloses Outdoorcampen.

Die längste Tagesetappe : Tag eins 400 Km mit dem Auto nach Berlin um das Sudanvisa persönlich abzuholen, dann mit dem Motorrad exakt 500 Km Autobahn durch CZ nach SK Bratislava - sowie irgendwo in Äthiopien genau 8 h ( reine Fahrzeit ) ist das Motorrad gerollt über 400 Km, fast alles elende Piste.

Die schwerste Etappe : Fahrt über die Grenze von Tansania nach Mosambik, viel Tiefsand, Sonne im Zenit, nix gescheites zu Essen ...

Die höchste Temperatur : 49 Grad im Schatten, Wüstenstrasse / Piste im Ostsudan

Die tiefste Temperatur : 0 Grad auf 3600 m Höhe in Ähtiopien Simmien Mountains ( und mir ging es echt elend )

Das beste Essen : Forraskut Südostungarn, ich habe das letzte Drittel nicht geschafft - unglaublich, dort muss ich wieder mal hin !!

Das schlechteste : "Huhn" am Äquator in Kenia - was war das denn wirklich ?

Die nettesten Leute : Araber ( in Syrien, Jordanien, Sudan ), sowie in Ungarn, Türkei, und die weissen in Südafrika ( ja Peter ich weiss ... )

Die unangenehmsten : ( jetzt bekomme ich wieder Ärger von dem Peter ) teilweise Ägypten ( Touristengegenden ), Tansania ( speziell Daressalam ), Äthiopien ( nicht auf dem Lande ) - naja man wird eben oft abgezogen, reingelegt und betrogen sowie permanent angebettel. Aber genauso oft gibt es auch postive Erlebnisse. Ich habe mich oft gefragt, was denn wohl vor 100 Jahren war, als noch keine Hilfslieferungen nach Afrika kamen ( wie haben die Völker dann dort überlebt ?) und zu welchem Zweck werden die eigentlich gemacht - denn die Leute gewöhnen sich daran und oft gibt es heftige Auseinandersetzungen um die Hilfslieferungen ? Wem hilft es, wenn wir tonnenweise getragen Sachen nach Afrika "spenden" ( um mal das wegwerfen in den Kleidersammler so zu nennen ), dann daran einige wenige gewaltig verdienen und zuletzt die heimische Bekleidungsindustrie keine Chance hat, sich zu entwickeln. Die fettesten Autos und Leute waren übrigens oftmals die Fahrzeuge und Mitarbeiter - oder soll ich Absahner schreiben -  diverser Hilfsorganisationen, dies mal nur am Rande.

Nun Gut, das auch mir eigene Gefühl für Demut und Dankbarkeit - und dies habe ich ohne Zweifel auch überdurchschnittlich und bin mit wenigen Dingen glücklich und nicht materiell eingestellt ( Autos, Luxus, Komfort sind mir echt voll egal, z.B. heute früh wieder bei minus 12 Grad 12 Km mit dem Rad auf Arbeit gefahren ... das gabs in Afrika so nicht ) - ja Gefühl für Demut und Dankbarkeit geht dann leider nach einigen Wochen des Daueranbettelns bei 40 Grad im Schatten leicht verloren, trotzdem habe ich nie vergessen, dass nur ganz wenige Menschen weltweit die Möglichkeit haben, Reisen wie diese zu realisieren. Und leider hatte ich nur 2 x 40 Liter Alukoffer ( die Kritiker sollen erstmal damit auf nem Motorrad unter diesen Bedingungen durch die Welt fahren ) mit und keinen 40 Tonner mit Hilfsgütern. Bis Tansania hatte ich mir im Tagebuch - nett und hilfbereit wie ich ja eigentlich immer bin - diverse Adressen von Leuten notiert, denen ich dann von D aus diverse Sachen schicken wollte, da wir bei Ihnen schlafen konnten oder diese uns sonstwie positiv aufgefallen waren. Leider wurde mir dies dann auch alles gestohlen - nochmal herzlichen Dank dafür an den xxx Täter. Auch kaufte ich oft in Städten mehr essen als nötig um es dann auf dem Lande den Kindern zu verschenken, aber der Effekt ist sicher gleich null - von daher sinnlos. Es beruhigt wohl nur das schlechte Gewissen.

Nun ja man könnte ewig darüber philosophieren, es wäre auch echt nett, wenn meine "Kritiker" - welche nur über die Kommentarleiste schreiben, mir mal persönlich schreiben würden.

 

Letzten Freitag habe ich die Yamaha aus Prag geholt. Es gab ein Wiedersehen mit meinen CZ Freunden und da das Wetter so extrem winterlich war ( minus 8 Grad und Schneesturm ) musste die letzte Fahrt der Yamse ins deutsche Heimatland mit dem Hänger vom Polo-Shop erfolgen.

 

Ich denke dies war der letzte Eintrag auf meiner Seite, ich danke allen Lesern, meiner Freundin Anja fürs durchhalten ohne mich, Birgit meiner Reisepartnerin bis Daressalam ( ich hatte und habe immer Respekt vor ihrer Leistung als Frau ... ), meinen CZ Freunden Radek, David sowie später dann noch Silva der Freundin vom Radek, dem Freistaat Sachsen weil nicht in allen Berufen Reisen wie diese möglich sind, dem Hersteller Yamaha für den Bau eines absoluten Adventure Reisebikes, meinen Eltern dafür dass ich so bin wie ich bin, der Mopo DD für den Bericht, meinem Schutzengel, der Fa. Held und Salewa - top Ware, keine Frage !, Roland Kaiser - dessen Lieder hörte ich oft abends im MP3 Player - es war der Klang der Heimat, sowie stellvertretend für hunderte nette Kontakte wenigstens aus jedem Land einen oder zwei : der freundliche Tankstellenmitarbeiter in Bratislava der mit den Weg zum Hostel zeigte, der LKW Fahrer mit der Landkarte in HU; die netten Polizeibeamten in Rumänien auf der Suche nach dem Hotel, den jungen Leuten aus dem alten fünfer BMW welche uns in Bulgarien ( Vidin ) den Weg zum Hotel zeigten, die Tankstellenbetreiberin in GR wo wie schlafen durften, dem netten Motorradpolizisten in Bolu TR, dem Hotelchef in Alleppo SYR, unserer Gastgeberfamilie bei Amman JOR, der Lehrer in New Valley und der Hotelmanager in Assuan Ägypten, dem Busfahrer in der sudanischen Wüste bei meinem Platten, dem Scout in den Simmien Mountains, ein zäher Hund !! Ähtiopien, der Lodgebetreiber am Fuße des Mt. Kenia  - danke für den tollen Preis nach Biggis Vorarbeit; dem netten Pfarrer aus Leipzig in Tansania, dem Enduroverleih für den Toppreis in Sansibar, der Mitarbeiterin im Fahrzeugteilehandel bei Pemba Mosambik - vier Seiten nur über mich geschrieben - unfassbar, Brad aus Kapstadt für die Hilfe in Simbabwe im Nationalpark - Zufälle gibts ..., und in Südafrika Dank an Yamaha Durban, dem Lemontree Backpacker - ganz verrückte Jungs und Schicksale sowie den Erbauern des Chapmans Peak, wo ich mit dem Rennrad mehrfach darübergebügelt bin und nun bald auch Lance Armstrong dies tun wird.

 

Das wars !! Auf ein neues Abenteuer irgendwann, erstmal haben mich andere Aufgaben und Verpflichtungen fest im Griff ...

 

Es war schön, jederzeit wieder.

 

Thomas Kiraly

 

 

 

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Mi

20

Jan

2010

Südafrika - I did it !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Cape Agulhas - weiter nach unten geht nicht mit nem Landfahrzeug Cape Agulhas - weiter nach unten geht nicht mit nem Landfahrzeug
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Di

05

Jan

2010

Simbabwe - man kann durchaus mit den Crocs baden ...

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Do

24

Dez

2009

Dank an alle, frohes Fest von hier aus - Pemba Mosambik

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