Dresden - Kapstadt per Motorrad
Motorradfahren - wieso eigentlich ?
Man muss es einfach erleben ! Die Dynamik und das Gefühl durch die Gegend zu fahren sind auf einem Zweirad nicht mit dem klimatisierten und abgeriegeltem PKW-Feeling zu vergleichen. Es gibt kaum etwas schöneres als mit dem Motorrad ( oder Rennrad :-)) ) im Sonnenuntergang dem Horizont entgegen zu fahren.
Es fing bei mir auf Vaters 125´er MZ an, wo ich gelegentlich und in Unkenntnis der stets besorgten Mutter heimlich in den Wäldern und auf den Parkplätzen der DDR üben durfte. Dann im März 95, animiert durch damalige Kollegen ( Danke Uwe und Raffael ) wagte ich den Führerschein, alles ging ganz fix und ein paar Wochen später war ein blaue Kawasaki KLE 500 mein eigen. Nach einem Jahr musste dann etwas größeres heran. Inspiriert durch die damaligen Paris-Dakar Siege wurde es dann eine fette Cagiva 900 Elefant - der Name sagt ja schon alles. Leider fiel diese dann einem alkoholisiertem PKW Fahrer zum Opfer und ich dann darauf für eine Nacht ins Krankenhaus nach Freital, wo meine jetzige Freundin arbeitet. Nachdem aller Schmerz vorbei war, kam dann eine Yamaha TDM 850 ins Haus, diese überlebte fünf Freundinen sowie diverse Höhen und Tiefen. Treu war sie mir bis zum Schluß, beim Abschied nach über zehn Jahren fühlte ich mich ganz schlecht, heute fährt sie in Thüringen herum. Dann wurde kurzzeitig mal eine BMW F 800 S getestet, aber mit dem Reiseprojekt vor Augen und dem Winter vor der Tür wurden wir dann doch keine Freunde. Somit war die Zeit reif, eine größere Reiseenduro zu holen, mit welcher man gemeinsam "Dreck fressen" kann und die mich hoffentlich durch dick und dünn bringt. Ich denke mit der Yamaha XT 660 Z Tenere habe ich die beste Wahl in puncto Tankvolumen, Zuverlässigkeit, Sitzpostion, Handling, Gewicht und Optik ( ja das Auge fährt mit ) getroffen.
Ich hoffe wir kommen zusammen in Kapstadt an !!
meine Yamse ...